Ein Berner namens…
Wo ich doch nu als Deutscher in der Schweiz wohn, will ich den Genuss dieser Kultur mit meinen Landsmannen (jaja, und -männinen) teilen. Zu diesem Zwecke werde ich immer mal wieder ein Stück schweizer Kultur posten – wie bereits gerade geschehen mit dem Text von Manni Matter. Jetzt kommt Ueli der Schreiber zu Wort; ein Schweizer, der seine Miteidgenossen aufs genaueste beobachtet hat, bevor er sie in einer Weise beschrieb, die in Wortwahl und Ausdruck unvergleichlich ist.
Was ich vorwegschicken möchte: keineswegs sei das verstanden als ein sich-lustig-machen über die Schweizer. Das tun sie selber auf hohem Niveau; keinem Deutschen steht das zu. Die Schweizer mögen eine Ausdrucksweise haben, die in deutschen Ohren erstmal niedlich klingt – das liegt aber mindestens genauso an der deutschen Bereitschaft, Angehörige anderer Kulturen von oben her als evolutinär rückständige Eingeborene zu betrachten wie daran, dass dem Schweizer die Verniedlichung tatsächlich ein Ausdrucksmittel ist – das aber extrem selten der Verniedlichung dient. Ich liebe diese Kultur und schätze sie sehr – deshalb soll sie hier zu Wort kommen. Ueli, du hast das Wort.
Ein Berner namens Hungerbühler
geriet vor einen Autokühler;
und da das Auto stark in Fahrt war
und die Berührung nicht sehr zart war,
verlor er seinen festen Stand
und flog fünf Meter weit ins Land.
Er wischte sich den Staub vom Kragen
Und trat zum demolierten Wagen
Und sprach zum Helden des Volants:
„Dy Fahrwys gfallt mer nid so ganz.“
Sandra sagte,
November 30, 2008 um 11:44
Super geil
Martin sagte,
November 30, 2008 um 2:06
Cool, bitte mehr davon